Besoldungsrunde 2014

Pressemitteilung des Landesvorstandes des Hochschullehrerbundes in Bremen und Bremerhaven vom 14. April 2014

Für tarifliche Gleichbehandlung – gegen Sonderopfer

Der Landesverband Bremen des Hochschullehrerbundes begrüßt den bei den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen erzielten Tarifabschluss.

Die vereinbarte Steigerung der Tariflöhne ist einerseits maßvoll. Sie hilft andererseits, die Attraktivität der Arbeitsplätze zumindest in diesem Bereich des öffentlichen Dienstes zu wahren.

Allerdings kann dies nur gelten, wenn das erzielte Tarifergebnis zeit- und wirkungsgleich auch auf die betroffenen Beamten und Beamtinnen übertragen wird. Der Bundesminister des Inneren hat dies für den Bund bereits angekündigt.

Der Hochschullehrerbund LV Bremen fordert die Bremer Landesregierung auf, in Zukunft auch im Land Bremen wieder zu der tariflichen Gleichbehandlung der Angehörigen des Öffentlichen Dienstes zurückzukehren und den Beamtinnen und Beamten keine Sonderopfer zur Sanierung des Landeshaushaltes mehr abzuverlangen.

Denn genau wie die übrigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Öffentlichen Dienstes haben auch Beamte und Versorgungsempfänger im Land Bremen einen legitimen Anspruch auf Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung. Der Bremer Sonderweg in der Beamtenbesoldung muss beendet werden.

Für den Landesverband des hlb in Bremen und Bremerhaven:
Prof. Dr. Hans H. Bass (HS Bremen) und Prof. Dr. Wolfgang Lukas (HS Bremerhaven)